Ohne private Altersvorsorge geht es nicht

Die Altersvorsorge basiert auf drei Grundlagen: die gesetzliche Rentenversicherung, die private Vorsorge und die betriebliche Altersvorsorge.

Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt laut krankenversicherung-private.net momentan 19,9% vom versicherungspflichtigen Bruttoeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte tragen. Die Beitragsbemessungsgrenze wird von der Bundesregierung festgelegt, 2009 sind dies 5.400 Euro für Versicherungspflichtige in den alten Bundesländern und 4.550 Euro für Versicherungspflichtige in den neuen Bundesländern. Mehr Informationen zur Altersvorsorge bietet krankenversicherung-private.net kostenlos im Internet an.

Die Probleme der Rentenversicherung

Mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung und dem Bundeszuschuss werden die Altersrente, die Erwerbsunfähigkeitsrente, Witwen- und Waisenrenten sowie Leistungen zur Rehabilitation finanziert. Wie die gesetzliche Kranken- und Arbeitslosenversicherung arbeitet auch die Rentenversicherung nach dem Umlageverfahren, das heißt, dass die aktuellen Beiträge sofort für die Zahlung der heutigen Renten eingesetzt werden. Versicherungspflichtige erwerben mit ihren Beiträgen Anspruch für spätere Leistungen (Generationsvertrag). Mehr Informationen zur Erwerbsunfähigkeitsrente bietet www.berufsunfaehigkeitsversicherungsVergleich24.de/ im Internet an.

Laut dem Finanzportal berufsunfaehigkeit-berufsunfaehigkeitsversicherung.de sind Geburtenrückgänge, höhere Lebenserwartung und weniger Beitragszahler auf Grund der Arbeitsmarktbedingungen sind unter anderem Gründe für die angespannte finanzielle Situation der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei der Rentenanpassung spielt nunmehr das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern eine wesentliche Rolle – weniger Beitragszahler, weniger Rentenzuwachs. Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung wurden gesenkt, um die Beiträge konstant halten zu können.

Über das System der gesetzlichen Rentenversicherung wird kontrovers diskutiert, fest steht, dass der Staat den veränderten äußeren Umständen nicht rechtzeitig Rechnung getragen hat. Die Auswirkungen – Erhöhung des Renteneintrittsalters, Senkung des Rentenniveaus, nachgelagerte Besteuerung – bekommen besonders die  Rentengeneration von morgen zu spüren. Mit Zulagen und Steuervergünstigungen versucht der Staat nun seine Bürger zu mehr privater Altersvorsorge zu motivieren. Es gibt eine Vielzahl von Vorsorgeprodukten, wichtig bei der Entscheidung ist die persönliche Situation des Einzelnen.

Die betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine steuerbegünstigte Vorsorge, die für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen interessant ist. 2002 wurde das Betriebsrentengesetz reformiert, Arbeitnehmer haben seither das Recht, einen Teil ihres Gehaltes in eine betriebliche Altersversorgung zu investieren. Mit den verkürzten Unverfallbarkeitsfristen und dem Pflicht-Beitritt des Arbeitgebers in einen Pensionssicherungsverein wurden die finanziellen Risiken für den Arbeitnehmer minimiert. Die steuerlichen Vorteile (steuer- und sozialversicherungsfrei) sind zwischen den einzelnen Durchführungswegen, die vom Arbeitgeber bestimmt werden, unterschiedlich.

Für Selbstständige und besser verdienende Angestellte sind Rürup-Rentenversicherungen eine mögliche Ergänzung. Die Beiträge gelten als Vorsorgeaufwendungen und senken somit die Steuerlast. Zum heutigen Zeitpunkt können die Beiträge bis 2025 nur gestaffelt steuerlich geltend gemacht werden. 2009 sind es 68% der Beiträge, aber höchstens 68% der Höchstgrenze, die für Ledige auf 20.000 Euro und für Verheiratete auf 40.000 Euro beziffert ist. Dabei muss berücksichtigt werden, dass weitere Beiträge zur Basisversorgung – darunter Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung – eingerechnet werden.

Die Riester Alternative

Eine attraktive Anlageform für Arbeitnehmer mit Kindern oder mit geringem Einkommen ist die Riester Rente. Von der staatlichen Riester Förderung profitiert laut ruerup-riester-rente.net der Sparer in Form von Zulagen oder Steuervergünstigungen. Dabei profitiert jeder Riester Sparer unterschiedlich von der Förderung. In Form der Günstigerprüfung ermittelt das Finanzamt, welches die günstigere Riester Förderung ist, die Zulage oder die Steuerersparnis. Wer zum förderfähigen Personenkreis zählt und mindestens 4% des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres, höchstens 2.100 Euro, in eine förderfähige Sparanlage einzahlt – dabei werden die Zulagen eingerechnet – erhält 154 Euro, Verheiratete somit 308 Euro und für jedes Kind 185 Euro und für Kinder, die ab 2008 geboren sind, sogar 300 Euro jährlich vom Staat oder kann bis zu 2.100 Euro im Jahr steuerlich geltend machen.

Eine Riester Rente oder Rürup Rente kann weder übertragen, beliehen noch verschenkt werden. Das Kapital wird darüber hinaus nicht beim Arbeitslosengeld II berücksichtigt und ist in der Ansparphase vor Pfändungen geschützt.

Die Leistungen werden erst nach Vollendung des 60. Lebensjahres und nur in Form einer monatlichen Rente erbracht, wobei es bei der Riester-Rentenversicherung die Ausnahmen gibt, dass zu Rentenbeginn bis zu 30% des Geldes einmalig ausgezahlt und sofern das Kapital mindestens 10.000 Euro beträgt, das gesamte Vermögen in eine selbst genutzte Immobilie investiert werden kann – ohne Verlust der staatlichen Förderung.

 

Unsere Informationsquellen und Empfehlungen für mehr Informationen:
www.berufsunfaehigkeit-berufsunfaehigkeitsversicherung.de
www.ruerup-riester-rente.net/riesterfoerderung.html
www.krankenversicherung-private.net/altersvorsorge.htm