Kunstwerke des Altertums (Antike) und des Mittelalters

Bereits in der Vor- und Frühgeschichte entstanden Werke wie Höhlenmalereien, Figuren, musikalische Instrumente, Schmuck und andere künstlerische Gegenstände. Hier sind als Beispiele die Malereien und Zeichnungen in der Höhle von Altamira und der Cova del Cavalls („Höhle der Pferde“) in Spanien, der Chauvet-Höhle und der Höhle von Lascaux in Frankreich, der Cueva de las Manos („Höhle der Hände“) in Argentinien sowie in der Höhle von Kapova und der Höhle von Ignatievka im Ural zu nennen. Weitere Kunstwerke aus jener Epoche sind die Venus vom Hohlen Fels, die Venus vom Galgenberg und die Venus van Savignano sowie die Knochenpfeife aus der Gudenushöhle in Niederösterreich, Flöten aus dem Geißenklösterle in Baden-Württemberg und Figuren aus Mammutelfenbein wie der „Löwenmensch“.

Die Zeit der Antike

Die Schönen Künste – Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst – sind von verschiedenen Epochen, Stilen und Strömungen geprägt. Zahlreiche Kunstwerke wurden im Altertum bzw. in der Antike geschaffen und viele dieser Bauwerke, Skulpturen und andere Kunstgegenstände sind bis heute erhalten geblieben.
In der Antike galt ein anderes Verständnis von Kunst als die moderne allgemeine Vorstellung der Schönen Künste. Während Rhetorik, Grammatik, Astronomie, Geometrie und Musik beispielsweise zu den Sieben freien Künsten der römischen Antike zählten, definierten sich die Bildhauerei und die Malerei hingegen nicht als Kunst, sondern waren vorrangig dem Handwerk zuzuordnen.

Bedeutende Werke des Altertums / der Antike sind das Ischtar-Tor als früherer Teil der babylonischen Stadtbefestigung, das Gilgamesch-Epos, die Büste Dama de Elche (Iberer), die Pyramiden und die Große Sphinx von Gizeh, der Pergamonaltar, die „Venus von Milo“, die Laokoon-Gruppe, die Werke Ilias und Odyssee von Homer, das Amphitheater von Pompeji, der Parthenon-Tempel auf der Athener Akropolis, der Palast von Knossos auf Kreta, das Alexandermosaik, das Forum Romanum und das Kolosseum in Rom – um nur einige wenige anzuführen.

Die Stile des Mittelalters

Die Kunst des Mittelalters umfasst die Byzantinische Kunst, die Karolingische Kunst, die Ottonische Kunst, die Romanik und die Gotik. Herausragende Werke im byzantinischen Stil sind unter anderem die Hagia Sophia in Istanbul, die Kirche San Vitale im italienischen Ravenna, das Katharinenkloster in Ägypten (Sinai) mit seiner umfangreichen Ikonen-Sammlung, die Kiewer Sophienkathedrale und der Markusdom in Venedig (teilweise gotisch). Als Beispiele der Romanik und der Gotik sind die Franziskanerkirche in Salzburg, das Basler Münster, der Dom Santa Maria Assunta in Pisa, die Wartburg bei Eisenach, der Kaiser- und Mariendom zu Speyer, Notre-Dame de Paris, der Kölner Dom, der Mailänder Dom und Westminster Abbey in London zu nennen.

Renaissance, Barock, Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Historismus, Realismus, Impressionismus, die Moderne mit Expressionismus, Kubismus, Dadaismus, Surrealismus, Pop-Art usw. sowie die Postmoderne werden oftmals unter dem Oberbegriff Kunst der Neuzeit zusammengefasst.