Kunststile und Kunstwerke der Neuzeit

Die Schönen Künste – Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst – sind von verschiedenen Epochen, Stilen und Strömungen geprägt.

Die Kunst der Postmoderne als Nachfolger der Kunst der Moderne weist wie die vorangegangenen Epochen und Strömungen – hier seien auch nicht ausführlich benannte wie die Wiener Klassik, die Weimarer Klassik oder Art Déco innerhalb der Designerhistorie gemeint – eine Vielzahl an Richtungen, Vertretern und Werken auf.

Bekannte Kunstwerke der Renaissance, in der die Kultur der Antike neu entdeckt wurde – einschließlich des Manierismus -, sind der Petersdom in Rom, die Rialtobrücke in Venedig, die Sixtinische Kapelle im Vatikan mit Fresken von Michelangelo (ferner berühmt für seine David-Skulptur), die Uffizien in Florenz, Schloss Heidelberg, das Bremer Rathaus (Gotik und Weserrenaissance), das Gemälde „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli, die Zeichnung „Der vitruvianische Mensch“ sowie die Gemälde „Das Abendmahl“ und „Mona Lisa“ des Universalgenies Leonardo da Vinci sowie die Arbeiten des Dichters William Shakespeare.

Das Barock Zeitalter

Nach der Renaissance schloss sich der Barock – eingenommen des Rokoko – als neuer Stil an, dessen Werke sind von reicher Prachtentfaltung gekennzeichnet, wie zum Beispiel das französische Schloss Versailles, Schloss Belvedere und die Karlskirche in Wien, der Dresdner Zwinger, Schloss Sanssouci in Potsdam, die Klosterkirche Banz, die Wallfahrtskirche Birnau, das Kloster Ottobeuren und der Winterpalast in Sankt Petersburg beweisen. Ebenso sind Rembrandt (u.a. „Die Nachtwache“, „Die Anatomie des Dr. Tulp“), Peter Paul Rubens („Urteil des Paris“, „Der Sturz des Phaeton“ etc.), Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Lucio Vivaldi oder auch Joseph Anton Feuchtmayer bedeutende Vertreter des Barocks.

Das Brandenburger Tor in Berlin, die Frankfurter Paulskirche, das Bolschoi-Theater in Moskau, das Kapitol in Washington D.C. und das Schloss Gattschina sind architektonische Perlen des Klassizismus.

Die verschiedenen Stile

Joseph Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ und die Landschaftsbilder von Caspar David Friedrich stehen für die Romantik wie Carl Spitzwegs „Der Sonntagsspaziergang“, Wilhelm Buschs „Max und Moritz“, Adalbert Stifters „Witiko“ und Theodor Fontanes „Effi Briest“ für den Biedermeier sowie den Realismus.
Im Historismus wurden vorwiegend ältere Stilrichtungen imitiert, beispielhaft sind hier das Londoner Parlamentsgebäude, das Berliner Reichstagsgebäude, Schloss Neuschwanstein und die Wiener Staatsoper.

Prägend für den Impressionismus sind die Arbeiten von Paul Cézanne, Paul Gauguin, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Max Liebermann und Vincent van Gogh – Letzterer ist insbesondere für seine Sonnenblumen-Serie bekannt. Wie vielen anderen Künstlern erging es auch dem Niederländer van Gogh: erst nach seinem Tod erzielten seine Bilder horrende Erlöse, vor allem seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Werke der Moderne

Nach dem Jugendstil mit Gustav Klimts „Der Kuß“ und seiner „Goldenen Adele“ und dem Wirken von Antoni Gaudí (Sagrada Familia, Casa Vicens und Casa Batlló in Barcelona usw.) schließt sich die Moderne an mit Werken von Franz Marc und Wassily Kandinsky („Der Blaue Reiter“), mit Edvard Munchs „Der Schrei“, Pablo Picassos „La Vie“ oder „Junge mit Pfeife“, Salvador Dalis „Die Beständigkeit der Erinnerung“, Andy Warhols „Marylin“ und Friedensreich Hundertwasser, der über 30 Bauwerke gestaltete.

Die Postmoderne als Nachfolger der Moderne weist wie die vorangegangenen Epochen und Strömungen – hier seien auch nicht ausführlich benannte wie die Wiener Klassik, die Weimarer Klassik oder Art Déco innerhalb der Designerhistorie gemeint – eine Vielzahl an Richtungen, Vertretern und Werken auf, darunter Thomas Pynchon („V“, „Die Enden der Parabel“), Umberto Eco und sein weltweit erfolgreicher Roman „Der Name der Rose“, Robert Schneider („Schlafes Bruder“), Patrick Süskind („Das Parfum“), Salman Rushdie („Die satanischen Verse“), Günter Grass („Die Blechtrommel“), Norman Ohler („Die Quotenmaschine“ – Internetroman), das Sony Building in New York, die Staatsgalerie Stuttgart und Jeff Koons (Skulpturen „Bunny“ und „Puppy“ usw.).