02/13/14

Künstler im Altertum, Mittelalter und der Neuzeit

In der facettenreichen Geschichte von Literatur, Bildender und Darstellender Kunst sowie der Musik gab es eine Fülle an Künstlern, einige prägten Stile und Strömungen immens, so dass ihre Arbeiten heutzutage als Höhepunkte einer Kunstepoche bezeichnet werden können. Andere Literaten, Musiker, Maler, Bildhauer usw. gelten als „Pioniere“ und bereiteten mit ihren Arbeiten den Weg zu neuen Kunststilen und Strömungen.

Neben oben genannten Persönlichkeiten sind viele weitere Künstler zu nennen, die zum Synonym „ihrer“ Epoche geworden sind. Aus der Vor- und Frühgeschichte sind zwar Kunstwerke wie Höhlenmalereien und Figuren überliefert, die Namen der Erschaffer in aller Regel jedoch nicht.

Die bedeutendsten Künstler

Während manche Künstler bereits zu Lebzeiten große Erfolge mit ihrer Schaffenskraft erzielten, beispielsweise der Dichter Homer, der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, der Maler und Baumeister Raffael oder der Bildhauer, Maler, Architekt und Dichter Michelangelo Buonarroti, wurden die Arbeiten anderer Künstler erst nach deren Tod vollumfänglich gewürdigt. Der niederländische Maler Vincent Willem van Gogh zum Beispiel gilt heute als ein Begründer der modernen Malerei und einige seiner Kunstwerke – im Übrigen war van Gogh ein äußerst schaffensreicher Künstler – wurden in der Gegenwart bei Auktionen zu gigantischen Preisen versteigert wie das „Porträt des Dr. Gachet“, welches 1990 für 82,5 Millionen US-Dollar den Besitzer wechselte. Zu Lebzeiten allerdings war der richtungsweisende Künstler von Geldnot geplagt, zum einen weil sich der Verkauf seiner Arbeiten schwierig gestaltete, zum anderen weil van Gogh wohl auch über seine Verhältnisse lebte.

Selbstverständlich können nicht alle bedeutenden Persönlichkeiten der verschiedenen Kunstepochen aufgeführt werden, denn dies würde eine lange Liste ergeben in Anbetracht der Vielzahl und Vielfältigkeit von Künstlern und Kunstwerken (Voltaire, Gotthold Ephraim,  Lessing, Rainer Maria Rilke, Jean-Jacques Rousseau, Émile Zola, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, James Joyce, Virginia Woolf usw.)

Nicht unerwähnt sollten dennoch die Meister der Weimarer Klassik – Johann Wolfgang von Goethe, Johann Christoph Friedrich von Schiller, Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland – und der Wiener Klassik – Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart – bleiben.

02/13/14

Kunststile und Künstler der Neuzeit

Die Kunst der Neuzeit ist für manche die interessanteste Epoche, vielleicht weil jene so viele Stile und Strömungen umfasst, eventuell aber auch weil die Identifikation zu den Künstlern dieser Zeit auf Grund der relativ geringen zeitlichen Spanne einfacher fällt.

Die bedeutendsten Künstler

In der facettenreichen Geschichte von Literatur, Bildender und Darstellender Kunst sowie der Musik gab es eine Fülle an Künstlern, einige prägten Stile und Strömungen immens, so dass ihre Arbeiten heutzutage als Höhepunkte einer Kunstepoche bezeichnet werden können. Andere Literaten, Musiker, Maler, Bildhauer usw. gelten als „Pioniere“ und bereiteten mit ihren Arbeiten den Weg zu neuen Kunststilen und Strömungen.

Die Renaissance, in der die Kunst der Antike wieder lebendig wurde, brachte bedeutende Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer, Baumeister, Architekten, Komponisten, Dichter etc. hervor, darunter Tizian, Donatello, Sandro Botticelli, Michelangelo Buonarroti, Raffael, Antonio Monteverdi, Leonardo da Vinci, Hans Holbein der Ältere, Hans Holbein der Jüngere, Albrecht Dürer, Lucas Cranach der Ältere, Lucas Cranach der Jüngere, Philipp Melanchthon, Erasmus von Rotterdam, William Shakespeare, Juan Bautista und El Greco.

Im Barock stand insbesondere die Pracht im Vordergrund. Die in jener Zeit entstandenen und bis dato erhaltenen Bauwerke imponieren mit ihrer Größe sowie prunkvollen Verzierung und Ausstattung – ein hervorragendes Beispiel ist Schloss Versailles, an dessen Errichtung und Ausgestaltung unter anderem Louis Le Vau, Jules Hardouin-Mansart, Robert de Cotte, Charles Lebrun und André Le Nôtre beteiligt waren.

Weitere Barockkünstler sind der Bildhauer und Stuckateur Franz Joseph Feuchtmayer, der Bildhauer, Stuckateur und Altarbauer Joseph Anton Feuchtmayer, der Bildhauer Martin Zürn, die Brüder Asam als Bildhauer, Stuckateur, Maler und Architekten, der Maler und Stuckateur Johann Baptist Zimmermann, der Baumeister Peter Thumb, der Architekt Nicholas Hawksmoor, der Architekt und Dramatiker Sir John Vanbrugh, der Maler Peter Paul Rubens, der Maler Nicolas Poussin, Rembrandt sowie die Komponisten Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Henry Purcell, Antonio Lucio Vivaldi, Antonio Monteverdi und Pietro Alessandro Gaspare Scarlatti.

Die literarischen Künstler

Die Literaten Clemens Brentano, Joseph von Eichendorff, Achim von Arnim, Novalis, Sophie Friederike Mereau, Friedrich von Schlegel und August Wilhelm von Schlegel, E.T.A. Hoffmann, Bettina von Arnim, Karoline von Günderrode, Ludwig Uhland, Heinrich Heine, Edgar Allan Poe und Alexander Puschkin prägten die Romantik. Ebenfalls wirkten in jener Zeit Maler wie Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Joseph Mallord William Turner sowie Komponisten und Pianisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Josef Anton Bruckner, Robert Schumann, Richard Wagner, Carl Maria von Weber, Richard Georg Strauss, Frédéric Chopin, Georges Bizet, Pjotr Tschaikowski, Bedřich Smetana und Niccolò Paganini.

Jenen folgten im Biedermeier und Realismus unter anderem Adalbert Stifter, Carl Spitzweg, Annette von Droste-Hülshoff, Eduard Mörike, Wilhelm Busch, Theodor Storm, Theodor Fontane, Wilhelm Raabe und Honoré de Balzac.

Tonangebend im Impressionismus waren beispielshalber der Komponist Claude Debussy, der Maler und Grafiker Max Liebermann sowie die Maler Paul Cézanne (Werke auch der Romantik und des Realismus), Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Henri Rousseau, Paul Gauguin und Vincent Willem van Gogh.

Innerhalb der Moderne – zu welcher der Expressionismus, der Dadaismus, der Surrealismus, die Neue Sachlichkeit, Pop-Art und andere Stile gezählt werden – sowie der Postmoderne gelten Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse, Käthe Kollwitz, Wassiliy Kandinsky, Franz Marc, Edvard Munch, Salvador Dali, Joan Miró, Otto Dix, Andy Warhol, Joseph Beuys, Friedensreich Hundertwasser sowie Beatrice Wood, Bertolt Brecht, Erich Kästner, Heinrich Mann und Thomas Mann, Hermann Hesse, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky, Carl Zuckmayer, Alfred Döblin, Franz Kafka, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Heinrich Böll, Thomas Pynchon, Patrick Süskind, Umberto Eco, Salman Rushdie, Günter Grass…als wichtige Vertreter.

Selbstverständlich können nicht alle bedeutenden Persönlichkeiten der verschiedenen Kunstepochen aufgeführt werden, denn dies würde eine lange Liste ergeben in Anbetracht der Vielzahl und Vielfältigkeit von Künstlern und Kunstwerken (Voltaire, Gotthold Ephraim,  Lessing, Rainer Maria Rilke, Jean-Jacques Rousseau, Émile Zola, Jean-Paul Sartre, Albert Camus, James Joyce, Virginia Woolf usw.)

Nicht unerwähnt sollten dennoch die Meister der Weimarer Klassik – Johann Wolfgang von Goethe, Johann Christoph Friedrich von Schiller, Johann Gottfried von Herder, Christoph Martin Wieland – und der Wiener Klassik – Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart – bleiben.

02/13/14

Kunstwerke des Altertums (Antike) und des Mittelalters

Bereits in der Vor- und Frühgeschichte entstanden Werke wie Höhlenmalereien, Figuren, musikalische Instrumente, Schmuck und andere künstlerische Gegenstände. Hier sind als Beispiele die Malereien und Zeichnungen in der Höhle von Altamira und der Cova del Cavalls („Höhle der Pferde“) in Spanien, der Chauvet-Höhle und der Höhle von Lascaux in Frankreich, der Cueva de las Manos („Höhle der Hände“) in Argentinien sowie in der Höhle von Kapova und der Höhle von Ignatievka im Ural zu nennen. Weitere Kunstwerke aus jener Epoche sind die Venus vom Hohlen Fels, die Venus vom Galgenberg und die Venus van Savignano sowie die Knochenpfeife aus der Gudenushöhle in Niederösterreich, Flöten aus dem Geißenklösterle in Baden-Württemberg und Figuren aus Mammutelfenbein wie der „Löwenmensch“.

Die Zeit der Antike

Die Schönen Künste – Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst – sind von verschiedenen Epochen, Stilen und Strömungen geprägt. Zahlreiche Kunstwerke wurden im Altertum bzw. in der Antike geschaffen und viele dieser Bauwerke, Skulpturen und andere Kunstgegenstände sind bis heute erhalten geblieben.
In der Antike galt ein anderes Verständnis von Kunst als die moderne allgemeine Vorstellung der Schönen Künste. Während Rhetorik, Grammatik, Astronomie, Geometrie und Musik beispielsweise zu den Sieben freien Künsten der römischen Antike zählten, definierten sich die Bildhauerei und die Malerei hingegen nicht als Kunst, sondern waren vorrangig dem Handwerk zuzuordnen.

Bedeutende Werke des Altertums / der Antike sind das Ischtar-Tor als früherer Teil der babylonischen Stadtbefestigung, das Gilgamesch-Epos, die Büste Dama de Elche (Iberer), die Pyramiden und die Große Sphinx von Gizeh, der Pergamonaltar, die „Venus von Milo“, die Laokoon-Gruppe, die Werke Ilias und Odyssee von Homer, das Amphitheater von Pompeji, der Parthenon-Tempel auf der Athener Akropolis, der Palast von Knossos auf Kreta, das Alexandermosaik, das Forum Romanum und das Kolosseum in Rom – um nur einige wenige anzuführen.

Die Stile des Mittelalters

Die Kunst des Mittelalters umfasst die Byzantinische Kunst, die Karolingische Kunst, die Ottonische Kunst, die Romanik und die Gotik. Herausragende Werke im byzantinischen Stil sind unter anderem die Hagia Sophia in Istanbul, die Kirche San Vitale im italienischen Ravenna, das Katharinenkloster in Ägypten (Sinai) mit seiner umfangreichen Ikonen-Sammlung, die Kiewer Sophienkathedrale und der Markusdom in Venedig (teilweise gotisch). Als Beispiele der Romanik und der Gotik sind die Franziskanerkirche in Salzburg, das Basler Münster, der Dom Santa Maria Assunta in Pisa, die Wartburg bei Eisenach, der Kaiser- und Mariendom zu Speyer, Notre-Dame de Paris, der Kölner Dom, der Mailänder Dom und Westminster Abbey in London zu nennen.

Renaissance, Barock, Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Historismus, Realismus, Impressionismus, die Moderne mit Expressionismus, Kubismus, Dadaismus, Surrealismus, Pop-Art usw. sowie die Postmoderne werden oftmals unter dem Oberbegriff Kunst der Neuzeit zusammengefasst.

02/13/14

Kunststile und Kunstwerke der Neuzeit

Die Schönen Künste – Literatur, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst – sind von verschiedenen Epochen, Stilen und Strömungen geprägt.

Die Kunst der Postmoderne als Nachfolger der Kunst der Moderne weist wie die vorangegangenen Epochen und Strömungen – hier seien auch nicht ausführlich benannte wie die Wiener Klassik, die Weimarer Klassik oder Art Déco innerhalb der Designerhistorie gemeint – eine Vielzahl an Richtungen, Vertretern und Werken auf.

Bekannte Kunstwerke der Renaissance, in der die Kultur der Antike neu entdeckt wurde – einschließlich des Manierismus -, sind der Petersdom in Rom, die Rialtobrücke in Venedig, die Sixtinische Kapelle im Vatikan mit Fresken von Michelangelo (ferner berühmt für seine David-Skulptur), die Uffizien in Florenz, Schloss Heidelberg, das Bremer Rathaus (Gotik und Weserrenaissance), das Gemälde „Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli, die Zeichnung „Der vitruvianische Mensch“ sowie die Gemälde „Das Abendmahl“ und „Mona Lisa“ des Universalgenies Leonardo da Vinci sowie die Arbeiten des Dichters William Shakespeare.

Das Barock Zeitalter

Nach der Renaissance schloss sich der Barock – eingenommen des Rokoko – als neuer Stil an, dessen Werke sind von reicher Prachtentfaltung gekennzeichnet, wie zum Beispiel das französische Schloss Versailles, Schloss Belvedere und die Karlskirche in Wien, der Dresdner Zwinger, Schloss Sanssouci in Potsdam, die Klosterkirche Banz, die Wallfahrtskirche Birnau, das Kloster Ottobeuren und der Winterpalast in Sankt Petersburg beweisen. Ebenso sind Rembrandt (u.a. „Die Nachtwache“, „Die Anatomie des Dr. Tulp“), Peter Paul Rubens („Urteil des Paris“, „Der Sturz des Phaeton“ etc.), Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonio Lucio Vivaldi oder auch Joseph Anton Feuchtmayer bedeutende Vertreter des Barocks.

Das Brandenburger Tor in Berlin, die Frankfurter Paulskirche, das Bolschoi-Theater in Moskau, das Kapitol in Washington D.C. und das Schloss Gattschina sind architektonische Perlen des Klassizismus.

Die verschiedenen Stile

Joseph Eichendorffs Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ und die Landschaftsbilder von Caspar David Friedrich stehen für die Romantik wie Carl Spitzwegs „Der Sonntagsspaziergang“, Wilhelm Buschs „Max und Moritz“, Adalbert Stifters „Witiko“ und Theodor Fontanes „Effi Briest“ für den Biedermeier sowie den Realismus.
Im Historismus wurden vorwiegend ältere Stilrichtungen imitiert, beispielhaft sind hier das Londoner Parlamentsgebäude, das Berliner Reichstagsgebäude, Schloss Neuschwanstein und die Wiener Staatsoper.

Prägend für den Impressionismus sind die Arbeiten von Paul Cézanne, Paul Gauguin, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Max Liebermann und Vincent van Gogh – Letzterer ist insbesondere für seine Sonnenblumen-Serie bekannt. Wie vielen anderen Künstlern erging es auch dem Niederländer van Gogh: erst nach seinem Tod erzielten seine Bilder horrende Erlöse, vor allem seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Werke der Moderne

Nach dem Jugendstil mit Gustav Klimts „Der Kuß“ und seiner „Goldenen Adele“ und dem Wirken von Antoni Gaudí (Sagrada Familia, Casa Vicens und Casa Batlló in Barcelona usw.) schließt sich die Moderne an mit Werken von Franz Marc und Wassily Kandinsky („Der Blaue Reiter“), mit Edvard Munchs „Der Schrei“, Pablo Picassos „La Vie“ oder „Junge mit Pfeife“, Salvador Dalis „Die Beständigkeit der Erinnerung“, Andy Warhols „Marylin“ und Friedensreich Hundertwasser, der über 30 Bauwerke gestaltete.

Die Postmoderne als Nachfolger der Moderne weist wie die vorangegangenen Epochen und Strömungen – hier seien auch nicht ausführlich benannte wie die Wiener Klassik, die Weimarer Klassik oder Art Déco innerhalb der Designerhistorie gemeint – eine Vielzahl an Richtungen, Vertretern und Werken auf, darunter Thomas Pynchon („V“, „Die Enden der Parabel“), Umberto Eco und sein weltweit erfolgreicher Roman „Der Name der Rose“, Robert Schneider („Schlafes Bruder“), Patrick Süskind („Das Parfum“), Salman Rushdie („Die satanischen Verse“), Günter Grass („Die Blechtrommel“), Norman Ohler („Die Quotenmaschine“ – Internetroman), das Sony Building in New York, die Staatsgalerie Stuttgart und Jeff Koons (Skulpturen „Bunny“ und „Puppy“ usw.).